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Camping mit Kleinkindern - Kindern

Camping mit Babys und Kleinkindern - geht das überhaupt? Natürlich, das klappt sogar wunderbar, wenn Sie einige Dinge beachten. Mit unseren Tipps steht Ihrer Robinsonade mit dem Nachwuchs nichts mehr im Wege und der Campingurlaub mit kleinen Kindern wird für alle Seiten zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Camping mit Kleinkindern - Kindern

Camping mit Kindern

Vor allem Städter lieben Camping. Raus aus der Stadt, rein in die Natur - am besten an einen See mit Badestrand. Ein Probe-Campen können Sie direkt vor der eigenen Haustür planen.

Bestimmt kennen Sie Freunde oder Familienmitglieder, die Ihnen zum Zelten eine Wiese in ihrem Garten zu Verfügung stellen. Oder Sie besitzen selbst eine eigene Scholle. Für weniger als drei Tage Antesten lohnt sich der Aufwand für den Auf- und Abbau eines Zeltes nicht.

Ein verlängertes Wochenende reicht jedoch, um die Ausrüstung und die eigene Konstitution zu testen. Denn wir wollen nicht verschweigen, dass Camping ohne Kleinkinder deutlich entspannter ist als mit den anspruchsvollen Kleinen.

Der perfekte Kleingarten-Campingplatz verfügt über fließendes Trinkwasser und eine funktionierende Stromquelle, damit Sie am Abend den Hintern des Babys nicht im Dunkeln abputzen müssen. Für die Aufbewahrung von Lebensmitteln und Babynahrung ist ein Stromanschluss für Kühlgeräte in den heißen Sommermonaten existentiell wichtig.

Für jedes Wetter gut gerüstet

Bei einem Campingurlaub mit Kleinkindern - egal ob in unmittelbarer Umgebung oder weiter weg - müssen Sie für alle Witterungsbedingungen gewappnet sein.

  • Regencapes fürs Kind und Regenhüllen für den Buggy
  • sowie warme Kleidung gehören ebenso ins Gepäck
  • wie Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnencreme.
  • Und natürlich Windeln, wenn erforderlich.
  • Auch Kuscheltiere und Spielzeug dürfen Sie nicht vergessen.
  • Isomatte, Kopfkissen und ein Kinderschlafsack komplettieren das Reise-Equipment.
  • Für Babys bietet ein Reisebett Sicherheit und Komfort.
  • Ebenfalls wichtig: eine eigene Taschenlampe. Dieses leuchtende Wunderding eignet sich prima zum Vorlesen der Einschlafgeschichte, für Schattenspiele und nächtliche Toilettengänge.
  • Für sehr kleine Kinder ist ein Nachttopf besser als das unbekannte und nicht immer penibel saubere Terrain von Gemeinschafts-Toiletten.

Doch eigentlich werden die Sanitärtrakte auf Campingplätzen regelmäßig gewartet und überprüft. Bei Plätzen mit hoher Einstufung ist nicht nur die hygienische, sondern auch die technische Versorgung tiptop. Viele Campingplätze bieten neben den üblichen Stromanschlüssen und Sanitärtrakten sogar Fernsehanschlüsse und WLAN an.

Komfort statt Abenteuer

Eine Nacht im Zelt ist für kleine Kinder ein echtes Abenteuer, so lange sich die Eltern in unmittelbarer Nähe befinden.

Für diesen Zweck sind große Familienzelte mit mehreren Kabinen ideal, die auch bei Regen genügend Platz zum Spielen und Aufhalten bieten. Größere Kinder dürfen durchaus in einem eigenen Kinderzelt schlafen, sofern sie mindestens zu zweit sind.

Mit Babys, die nachts noch nicht durchschlafen, kann der Campingurlaub jedoch eine Tortur werden - für Sie selbst und für Ihre Nachbarn. Die Geräuschkulisse weinender Kinder kann jedes Flair am abendlichen Lagerfeuer zunichte machen. Deshalb bietet ein Campingwagen oder ein Bungalow die bessere Alternative für den ersten Outdoor-Urlaub mit Babys oder Kleinkindern.

Auf vielen Plätzen können Sie zudem voll ausgestattete Mobilheime oder sogar Blockhütten mieten. Wer zum ersten Mal mit den Kindern Ferien auf dem Campingplatz genießen möchte, wählt besonders kinderfreundliche Plätze und eine kürzere Urlaubszeit. 

Camping: Preiswert und nah

Perfekt ausgestattete, große Campingplätze mit Top-Bewertungen verfügen über:

  • Einkaufsmöglichkeiten,
  • Gastronomie,
  • Frisör,
  • Kino
  • und einen Arzt oder Sanitäter.

Für Camper mit kleinen Kindern stehen eigene Schwimmbecken und Spielplätze zur Verfügung.

Die Übernachtung auf einem Campingplatz ist deutlich preiswerter als in einem Hotel, nur Herbergen und einfache Ferienhäuser ähneln sich preislich. Feste Unterkünfte können Outdoor-Fans jedoch nicht überzeugen.

Wer in seiner Kindheit selbst oft campen war, möchte dieses Erlebnis auch dem eigenen Nachwuchs nicht vorenthalten.

Ein weiterer Vorteil gegenüber einem All-Inklusive-Urlaub in fernen Ländern ist die Nähe zum Heimatort. Sie benötigen keine Auslandskrankenversicherung und können jederzeit abreisen. Im Bedarfsfall oder bei plötzlicher Erkrankung des Kindes sind Sie in wenigen Stunden wieder zu Hause in der gewohnten Umgebung.